Wirtschaftlich stark!

Mainz ist wirtschaftlich erfolgreich. Die aktuellen Erfolgszahlen zum niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit, zum höchsten Stand an Beschäftigten, zur Rekordzahl an Gewerbebetrieben sind kein Selbstzweck.

Die Erfolge der heimischen Unternehmen und hier ganz besonders des Mittelstandes, müssen gesichert werden. Kommunale Unternehmen der Daseinsvorsorge werden in öffentlicher Hand bleiben.

Stabile Rahmenbedingungen bedeuten für mich keine Erhöhung der Gewerbesteuer, Ausweisung neuer Gewerbeflächen im vertretbaren Umfang, Sicherung von Gewerbegebieten durch Flächenrecycling und ein Ausbau der städtischen Wirtschaftsförderung mit den Schwerpunkten Stadtmarketing, Förderung von Startups und Unterstützung der Kultur- und Kreativ-Wirtschaft.

Familien stark!

Ob als Bekannte, Freundinnen und Freunde oder Mitarbeitende der Stadt – ich spreche viel mit jungen Familien. Sie alle eint das Interesse, dass ihre Kinder die besten Bildungschancen bekommen. Und dass Bildung und Betreuung verlässlich funktionieren müssen, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Dafür will ich mich weiter einsetzen.

Mainz ist die Stadt der Chancen. Tolle Bildungsangebote und innovative Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen prägen den Standort und machen ihn stark und attraktiv. Die kommenden Jahre werden dem Ausbau der KiTa-Angebote gewidmet bleiben.

Es darf beim KiTa-Ausbau keine Pause geben, bis überall wohnortnahe Angebote für Krippen- und KiTa-Kinder bestehen.

Und in den kommenden Jahren sind im wahrsten Sinne des Wortes die Grundsteine für eine vierte IGS und ein weiteres Gymnasium zu legen.

Stark im Erbe!

Welche Stadt kann schon auf eine 2.000-jährige Geschichte verweisen? Unsere Stadt kann das!

Das reiche historische Erbe zu pflegen und zu bewahren ist für mich kulturell ebenso selbstverständlich, wie Neues zu wagen und den Aufbruch in eine positive Zukunft zu gestalten.

Orte, wie beispielsweise das Römische Theater oder das Kurfürstliche Schloss sind nicht nur herausragende Zeugnisse ihrer Zeit, sie geben uns auch heute eine kulturelle Identität. Deshalb ist es nach meiner festen Überzeugung unser Auftrag, diese Zeugnisse zu bewahren und zu restaurieren und für die Nachwelt zu sichern. 

Mainz ist auch die Stadt Gutenbergs, eines genialen Erfinders. Das Gutenberg-Museum braucht ein neues Zuhause, das dem Anspruch an ein modernes Museum gerecht wird. Auch wenn die Versuchung in einem Wahlkampf groß ist, eigene Vorstellungen präzise zu benennen…es ist meine feste Meinung:

Eine gute Zukunft für das Gutenberg-Museum bekommen wir nur, wenn wir gemeinsam handeln, über Parteigrenzen und persönliche Meinungen hinweg. Der richtige Ort, um über das Museum der Zukunft zu reden und zu streiten, ist die vom Mainzer Stadtrat eingerichtete Arbeitswerkstatt.

Ich biete allen Mitbewerbern und der Mitbewerberin um das Amt des Oberbürgermeisters an, dass wir uns dort treffen und im Interesse der Sache zusammenarbeiten.

Der Geist Gutenbergs ist nicht nur im Museum daheim!

Ich möchte gemeinsam mit Mainzer Schulen und Mainzer Unternehmen einen Wettbewerb von Schülerinnen- und Schülerteams unter dem Titel „Gutenbergs Spirit“ initiieren.

Damit sollen um Kernkompetenzen der Zukunft wie „Kooperation“, „Wissen zur Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ in Verbindung mit Erfindergeist und städtischer Identifikation zu stärken.

Öffentlich stark!

Der öffentliche Raum in Mainz ist sicher. Das muss auch so bleiben.

In den kommenden Jahren soll deshalb das städtische Ordnungsamt personell weiter wachsen und ich möchte im Zentrum von Mainz eine „Stadtwache“ als einen zentralen Einsatz- und Beratungsort einrichten.

Mit der gestarteten Strategie „mainzdigital“ bekommt die Digitalisierung für Stadt und Bürgerschaft eine Richtung. Die Chancen der Digitalisierung sind zu nutzen. Aus meiner Sicht haben wir uns aber auch immer zu fragen: was nutzt den Menschen?

Alle unsere Schulen sollen in den kommenden zwei Jahren an das Glasfasernetz. Die Ausstattung unsere Schulen mit einer leistungsfähigen IT-Struktur hat für mich Priorität.

Eine einheitliche Plattform für Bürgerinnen und Bürger für Dienstleistungen der Stadt und kommunaler Unternehmen wird kommen, genauso wie viele sinnvolle Sensoren, die anzeigen, wo der Mülleimer voll ist oder welche Ampel bei starkem Verkehrsaufkommen den Vorrang braucht.

Mit der digitalen Akte im Rathaus haben wir genauso begonnen wie mit der Schaffung einer Mobilitäts-App, die Leistungen vom Fahrradverleih bis ÖPNV-Nutzung kundenfreundlich bündeln wird. Datensicherheit hat dabei höchste Priorität. Die Mainzerinnen und Mainzer sollen sich in der kommunalen und digitalen Welt bewegen, ohne Sorge zu haben, dass ihre Daten in Kalifornien oder anderswo für Geschäftsmodelle verwendet werden. Die Verwaltung der Zukunft besteht für mich aber nicht ausschließlich aus digitalen Prozessen, Algorithmen und Bildschirmen, sondern weiterhin aus qualifizierten Menschen aus Fleisch und Blut. Bürgernahe Services der Zukunft kommen nicht ohne persönliche Beratung und Betreuung aus und dürfen nicht wegrationalisiert werden.

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